





Casinospieler, die eine Vorliebe fürs Glücksspiel haben, nehmen vielleicht an, dass diese Art von Spiel nichts mit Gewinnchancen zu tun hätte. Schließlich gäbe es doch nichts, was man tun könnte, um seine Gewinnchancen zu beeinflussen. In Wirklichkeit sind die Gewinnchancen für einen Automaten Spieler genauso wichtig wie für einen Poker Spieler – vielleicht sogar noch wichtiger, denn der Automaten Spieler kann die Gewinnchancen nicht erhöhen.
Wenn man zum ersten Mal im Casino spielt und noch dabei ist zu entscheiden, welches Spiel am besten zu einem passt, kann es ebenfalls hilfreich sein, über die Gewinnchancen Bescheid zu wissen.
Man kann sich so das Spiel mit den höchsten Gewinnen bei gleich bleibendem Einsatz auswählen. Und falls Sie auch zu den ambitionierten Spielern zählen, die wirklich Profit aus ihrem Spiel ziehen wollen, dann wissen Sie bestimmt schon, wie wichtig Gewinnquoten nun einmal sind.
Bei jedem Glücksspiel in Casinos gibt es sehr spezielle Gewinnquoten. Unter Quoten werden hier Ihre Gewinnchancen verstanden. Die Quoten werden sowohl in Bezug auf die allgemeine Gewinnwahrscheinlichkeit und auf spezifische Wetten oder Kombinationen hin berechnet. Die allgemeinen Gewinnquoten stehen auch im Verhältnis zum Hausvorteil („House Edge“). Der Hausvorteil besteht normalerweise in einer niedrigen Prozentzahl, die den Vorteil des Casinos ausmacht.
Anders gesagt: wenn der Hausvorteil in einem Spiel 5% beträgt, dann wird das Casino einen Spieler, der eine perfekte Strategie verfolgt, um 5% häufiger schlagen als gegen ihn zu verlieren. Die spezifischen Gewinnchancen haben Wahrscheinlichkeitsrechnungen zur Grundlage. Wenn man zum Beispiel im Roulette eine spezifische Wette auf Rot abschließt, dann hat man eine 47,37-prozentige Chance, dass die Roulette Kugel auf einem roten Feld landet (die zusätzlichen grünen Felder verhindern bei den Roulette Wetten auf Rot oder Schwarz Gewinnchancen von 50 zu 50 Prozent).
Wenn man die Spiele mit einem geringen Hausvorteil ausfindig macht und gleichzeitig die Wetten mit den besten Gewinnchancen verfolgt, hat man eine größere Chance, sein Geld zu behalten oder sogar etwas dazu zu gewinnen. In einem Fertigkeitsspiel wie Blackjack kann eine perfekte Strategie den Hausvorteil ganz und gar zu Nichte machen.
Und im Poker, in dem man nicht gegen das Casino, sondern gegen andere Spieler antritt, gibt es überhaupt keinen Hausvorteil (obwohl die Casinos eine geringe Prozentzahl aus jedem Pott beansprucht).
Doch zurück zum Glücksspiel an Slotmaschinen bzw. Spielautomaten. Hier erweist sich eine bestimmte Prozentzahl, die so genannte „Auszahlungsrate“ als nützlich. Die Auszahlungsrate ist der durchschnittliche Geldbetrag, den ein Spielautomat bei jeder Drehung auszahlt. Dieser Durchschnittswert umfasst wohlgemerkt alle Spiele und alle Auszahlungen inklusive Jackpots.
Die erhaltene Auszahlung kann daher stark vom Gesamtdurchschnitt der Auszahlungsrate abweichen. Doch falls Sie an jedem Tag im Jahr an einer Slotmaschine spielen sollten, dann würden Sie wahrscheinlich feststellen, dass das Gewinn-Verlust-Verhältnis doch sehr nahe an die angekündigte Auszahlungsrate herankommt.
Es stimmt allerdings nicht, dass man das Casino mit der Auszahlungsrate in der Tasche verlassen würde. Wenn zum Beispiel die Auszahlungsrate an einem Spielautomat 97% beträgt und man 100 € in den Automaten wirft, dann wird oft angenommen, dass man mit 97 € aus dem Spiel heraus käme.
Sie sollten jedoch daran denken, dass man mit jeder Drehung durchschnittlich 3% dieser 100 € verliert und dass viele Leute ihre Gewinne wieder einwerfen bis sie nach und nach alles durch die 3%-Rate verlieren.
Behalten wir das 100 € Beispiel bei und stellen uns vor, wir würden nun ein Spiel mit einer 99-prozentigen Auszahlungsrate spielen. Wir würden bei jeder Drehung lediglich 1% verlieren, was unseren Geldbeutel schont und uns mehr Zeit (und daher bessere Gewinnchancen) verleiht.
Auch wenn sich der Unterschied anfangs gar nicht so groß anhört, können sich ein paar Prozent per Drehung oder Hand oder Rolle für regelmäßige Spieler wirklich summieren.

